Wir sind

Berufspolitische Ziele
                                                

  • Im Jahr 2019 stehen die nächsten Kammerwahlen an.
    Die Psychotherapeutenkammer (PTK) in NRW ist mit derzeit rund 11 000 Pflichtmitgliedern (davon rund 2 000 KJP) die größte Einzelkammer in Deutschland. Sie ist zuständig für die Fort- und Weiterbildung der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und Psychologischen Psychotherapeuten, sowie gesetzlich verpflichtet die heilkundliche Berufsausübung zu regeln, weiter zu entwickeln, aber auch zu überwachen.


  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten haben sich seit der Gründung der PTK NRW immer voll engagiert. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten stellen mit Herrn Hofmann (bis 2009) und Frau Beeking (aktuell) sowie Herrn Moors (aktuell) jeweils auch die wahrlich nicht immer leichte KJP Vertretung im Kammervorstand sicher.


    Dies wollen wir auch in der kommenden Legislaturperiode wieder erreichen. Es hat sich gezeigt, dass dazu eine sehr starke Vertretung der Heilberufsgruppe KJP und zwar verfahrens- und verbändeübergreifend in der Kammerversammlung notwendig ist. Dazu haben sich Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen schon seit über 14 Jahren Verfahren und Berufsverbände übergreifend zu einer erfolgreichen Kooperation zusammen geschlossen, dem BÜNDNIS KJP, die in der Kammerversammlung die Fraktion der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen bilden. Ohne diese Fraktion würden die Interessen des Heilberufes KJP nicht ausreichend gehört und wahrgenommen, ebenso kämen die Spezifika der psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen zu kurz. Diese sehr positive Zusammenarbeit soll nun für die kommenden Jahre fortgeführt werden.


    Damit wir unsere Arbeit erfolgreich fortsetzen können, benötigen wir Ihre Unterstützung.

    Nehmen Sie bitte unbedingt Ihr Wahlrecht wahr und wählen Sie das Bündnis KJP, wenn Sie wollen, dass die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten weiterhin eine gewichtige Stimme in der Kammerversammlung haben sollen. Die Arbeit der Fraktion Bündnis KJP in der PTK hat bisher dazu beigetragen Ihre berufliche Existenz und Berufsausübung zu sichern. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass dies ohne eine starke Stimme (=Fraktion der KJP) nicht funktioniert, da die Gesamtpopulation der KJP nun mal eine etwa 20% große Minderheit in der Psychotherapeutenschaft darstellt.
     

    Als sehr problematisch hat sich u.a. auch die im Psychotherapeutengesetz eingeschränkte Berufsausübung für den Heilberuf der KJP dargestellt. Während Psychotherapeuten mit der Approbation als Psychologischer Psychotherapeut(-in) berufsrechtlich alle Altersstufen therapieren dürfen, unabhängig ob sie für die spezielle Behandlung bei Kindern, Jugendlichen und deren Bezugssysteme eine spezifische Qualifikation besitzen, ist dies Psychotherapeuten mit der Approbation KJP verwehrt. Hier gilt die Altersgrenze von 21 Jahren, nicht nur im Sozialrecht, sondern eben auch im Berufsrecht. Diese Altersbeschränkung der sehr gut ausgebildeten KJP, die vom Gesetzgeber ursprünglich aus Gründen der zuverlässigen psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen eingeführt wurde, erweist sich nun als Bumerang.

    Zwei Beispiele: 

    Es gibt Überlegungen, dass die Eltern- Säuglings- Kleinkindtherapie (federführend von KJP mitentwickelt!) für KJP nicht mehr ankündigungsfähig sein und die Durchführung damit gar berufsrechtlich untersagt werden könnte. 

     

    Sehr problematisch wurde es auch für die angestrebte Weiterbildung in Systemischer Psychotherapie – die im Prinzip auch von uns unterstützt wurde – weil in der geplanten Weiterbildungsordnung zunächst einmal herausgestellt werden sollte, was KJP alles berufsrechtlich nicht dürfen (lesen Sie dazu auch den Artikel von Benedikta Enste in der Rubrik Nachrichten). 
    Das Bündnis KJP setzt sich dafür ein, dass so etwas nicht Realität wird, sondern im Gegenteil die qualifizierte Berufsausübung der KJP noch erweitert wird. Deshalb erscheint es auch zwingend notwendig, dass die derzeitigen berufsrechtlichen Einschränkungen für die KJP abgeschafft werden.